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Mittwoch, 19. Februar 2014

Summers auf dem IMF

Eine Rede zu Fragen zur Wirksamkeit von Wachstumshilfen, welche uns seit 2008 zukommen. Amüsant zu Beobachten wie die Erkenntnis reift, das Gesetzmäßigkeiten von Instrumenten zur Wachstumserzeugung, die von einigen Leuten auf die Stufe von Religion gehoben wurden, in sich zusammengefallen sind.


Franz Josef Strauß darf bauen.

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat den Planfeststellungbeschluss zur 3. Startbahn bestätigt. Eine Revision ist ausgeschlossen. Ist es jetzt nur eine Frage der Zeit bis die Stadt München als Gesellschafter des Flughafens so weichgeklopft ist, dass sie ihr Veto zum Bau zurücknimmt?

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/urteil-am-bayerischen-verwaltungsgerichtshof-dritte-startbahn-darf-in-muenchen-gebaut-werden-1.1892728

Donnerstag, 9. Januar 2014

SELBSTEINSCHÄTZUNG

Gerade bin ich über ein Videowerbung von BMW gestolpert in dem das Modell X5 beworben wird.

Die Essenz der Machwerks:

Wegweisend.
Der neue BMW X5.

--
Im Vergleich dazu empfände ich das BMX W5 als bahnbrechend!

Na dann: mit Vollgas in die Zukunft. Ich glaube ich bekomme langsam Depressionen.

WUAHH!

WIRTSCHAFT EINFACH ERKLÄRT

In einem Internet-Forum einfach erklärt:

"Unterm Strich, ganz einfach:
Du sollst Sachen kaufen, die du nicht brauchst, mit Geld, das dir nicht gehört.
Das Ganze nennt sich dann "Wachstum" und ist politisch gewollt."

Super! Danke. Das sollten sich die Volkswirtschaftler mal an den Kühlschrank pinnen.

Mittwoch, 8. Januar 2014

FAKT

Am Ende des Tages zählt nicht das Geldvermögen, sondern die Höhe der Sachwerte.

Dienstag, 7. Januar 2014

STILLSTAND AUF STILLSTAND

Ilse Aigner wurde mit Ihren Plänen zur Energiewende nun komplett ausgebremst.

Das Aussitzen dieser richtungsweisenden Entscheidungen auf der Agenda zukünftiger Energiepolitik wird dazu führen, dass es auch in Zukunft nur zentrale Großkraftwerke in Deutschland geben kann, weil die nötige Zeit für die Umsetzung anderer Lösungen fehlen wird. Das scheint mir das eigentliche Anliegen hinter dem ganzen Gezeter zu sein.

Die mittelfristige Konsequenz aus dieser Strategie wird vermutlich wie folgt aussehen: keine intelligenten und vernetzte Systeme und dem entsprechende Innovationen bei Insellösungen in der Technik und demnach kein Technologievorsprung vor unserer Konkurrenz.

Also, wie immer bravourös. Wende durch Stillstand!

http://www.sueddeutsche.de/bayern/streit-um-energiewende-seehofer-stoppt-aigner-1.1857684


Montag, 6. Januar 2014

BAYERN: NEUIGKEITEN ZUR ENERGIEWENDE

Newsflash:

KEINE NEUIGKEITEN! Nichts geht voran.

Testat:
Übergreifende Konzeptlosigkeit und Unwille in den Reihen der Profis.

Parallel dazu:
Ein kleines Leck im Reaktorblock B des Kernkraftwerks in Grundremmingen. Klingt nach dem Problem aus 2012, welches in Block C auftrat. Macht aber nix - alles halb so wild (glaube ich tatsächlich). Die Profis werdens richten (im Sinne von reparieren).

So - weitermachen! Das wird schon.

Links:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-plaene-fuer-energiewende-untaetigkeitsbericht-aus-bayern-1.1856370
http://www.sueddeutsche.de/bayern/leck-im-akw-grundremmingen-block-b-muss-vom-netz-1.1856422

Samstag, 4. Januar 2014

GESTALTUNG VON LEBENSWIRKLICHKEITEN

Behauptung:
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung dient heute nur als Gestaltungsinstrument von (gefühlter) Lebenswirklichkeit.

Frage:
Was bringt Statistik auf Basis von Werten (Geld), welche nicht referenzierbar sind?

Weiterführend: Was ist das BIP? Was ist Arbeit/ Produktivität? Beispielumgebung: UK.

Anwort (bezüglich des Sinns ;-)):
Siehe oben.

Freitag, 3. Januar 2014

UPDATE ZUR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG

Elmar Brok, seines Zeichens CDU-Vorstandsmitglied und Europaabgeordneter will Bulgaren und Rumänen "vorsorglich" Fingerabdrücke abnehmen lassen.

Das CDU Präsidium widerspricht diesen Plänen umgehend. Die wollen wohl ausloten, inwiefern die CDSU mit dieser Position im Europawahlkampf auf Stimmenfang gehen kann.

" Willkommen in Europa. Bitte geben Sie uns Ihre Fingerabdrücke.
JA - nur Sie."

Irgendwie abartig - das alles.

sueddeutsche.de

Donnerstag, 2. Januar 2014

DEUTSCHLAND: HEUTE / MORGEN

Ist es an der Zeit Deutschlands Identität neu zu diskutieren?

Ich habe den Eindruck, dass in wirtschaftspolitischen Fragen unabhängig von der globalen Siuation (Finazkrise, Eurokrise) tradierte Haltungen der Elterngeneration konträr zu denen der Kindergeneration stehen und sich ein Kampf um die Zukunft anbahnt.

Natürlich standen sich Eltern und deren Kinder in Ihren Haltungen schon immer nicht durchweg freundschaftlich gegenüber. Der Unterschied zeigt sich heute aber in der Härte der Auseinandersetzung und häufig in der strikten und konsequenten Verweigerung der alten Lebensweisen.

Wie sonst ist es zu erklären, dass die Bundeswehr, die Geheimdienste, Rüstungsunternehmen, die Polizei und andere Bereiche unserer Gesellschaft deren Handlungsweisen es eventuell zu hinterfragen gäbe, massive Probleme haben, schlauen Nachwuchs zu rekrutieren und entgegengesetzt dazu nachhaltige, faire, ökologische und partizipatorische Konzepte der Lebensgestaltung und des Wirtschaftens boomen wie nie.

Der Top-Ingenieur mit Stipendium interessiert sich heute ausgewiesenermaßen eher für letztgenannte Bereiche und wird - aufgrund seiner Gewissensentscheidung und weil er die Wahlfreiheit besitzt, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in erstgenannten Bereichen anheuern.

Diese Tendenz geht sogar noch weiter:

Kürzlich traf ich einen jungen Ingenieur der Fahrzeugtechnik, welchen man wohl als High Potential bezeichnen kann.

In einem unverfänglichen Gespräch über dies und das weigerte er sich erst, in loser Runde seinen Arbeitgeber zu nennen. Nach Einsatz einiger Überredungskunst, rückte er schlussendlich damit raus, dass er an Antrieben für Fahrzeuge von Audi - vornehmlich derer der Q-Serie - arbeitet. Gerade weil er so hochintelligent ist, hat er - bezüglich seiner Arbeit - einen großen Gewissenskonflikt mit sich selbst auszutragen. Sein Dilemma: Sein Job ist technisch anspruchsvoll und im Grunde das was er sucht aber ökologisch rückwärtsgewandt. Falls nun gemutmaßt wird, dass es sich dabei um eine Runde grüner Fundamentalisten gehandelt hat, kann ich sagen, dass dem nicht so war.

Natürlich ist dieses Beispiel heute noch nicht allgemeingültig. Noch vor 5 Jahren wäre eine solche Stellung allerdings mit Sicherheit auch für angesprochenen Ingenieur ausschließlich mit großem Stolz und nicht mit Zweifeln verbunden gewesen. Schließlich handelt es sich hier um das das Premiumprodukt der Fahrzeugtechnologie im Hause Audi.

Natürlich wurde der Grundstein zu dieser Entwicklung in den 70ern bzw. 80ern gelegt. Heute haben Konzepte zu nachhaltigem, verantwortungsvollen Wirtschaften aber wie selbstverständlich Einzug in unsere urbane Lebensräume gefunden, was zu kritischer Auseinandersetzung mit unseren Gewohnheiten und Werten führt

Der Schlagabtausch zu Themen wie Nachhaltigkeit, ethischer und sozialer Verantwortung und zugehöriger Themen wird sich noch immens verschärfen auch weil Widersprüche die sich aus unserer Lebensweise ergeben immer deutlicher Zutage treten. Sofern es die wirtschaftliche Situation weiter zulässt, kann man also annehmen, dass die Gruppe der hochintelligenten sich zunehmend gegen die Argumente der Eltern stellen wird und für eine andere Lebensweise eintreten wird.

Vergleicht man die Tendenzen der führenden Wirtschaftsnationen, wird deutlich, dass dieses "neue" Bewusstsein in Deutschland besonders ausgeprägt ist. Man könnte diese Tendenz also als Standortvorteil werten, wenn man diesen nutzbar machen wollte.

Da die Generation der High-Potentials und des Mittelstands die eigene Haltung (sofern sie sich dieser angenommen haben) nicht als Job betrachtet, sondern als Lebensmodell, welches es zu entwickeln gilt, schätze ich das Potential für Innovation in dieser Schicht und die Resistenz sich in das Modell eingreifen zu lassen als überproportional hoch ein. Leider wird dieses Potential derzeit polititsch wie wirtschaftlich nur unzureichend gefördert und oft sogar ausgebremst anstatt es freizusetzen.

Aufgrund fehlender Teilhabemöglichkeiten und Gestaltungsfreiheiten und einer gefühlten Ohnmacht gegenüber den Verhältnissen sinkt auch die Identifikation mit Deutschland als Staat und die Bereitschaft zur konstruktiven Teilhabe in dieser wichtigen Gruppe von Innovationsträgern dramatisch.

Da aber genau die Teilhabe der High-Potentials an der erfolgreichen Gestaltung der Zukunft für dieses Land unerlässlich ist, stellt sich mir die Frage der Notwendigkeit einer öffentlichen Diskussion ob der Indentität Deutschlands - heute wie in Zukunft.

Samstag, 28. Dezember 2013

TRENDS

Ab 1. Januar: Rumänen- und Bulgaren-Bashing!

König Horst von der Christlich Sozialen Union legt schon mal vor und diffamiert unsere EU-Mitbürger proforma als "Arbeitsmigranten".  Bayern war ja bei der Meinungsmache schon immer vorne dabei, wie uns die Vergangenheit lehrt. Mal sehen was noch kommt um den europäischen Zusammenhalt zu fördern.

Preisfrage: Ist der Bulgare selbst Schuld, wenn er nach Deutschland kommt weil er von einem besseren Leben träumt oder der, welcher ihm dieses Leben versprochen hat, wissentlich dieses Versprechen nie einlösen zu können?

Zum Schluss: Wer hats denn versprochen?

zur Quelle

Freitag, 27. Dezember 2013

WELCOME TO THE FUTURE.

Hey! Der Spiegel schreibt heute von giftigem Smog, der griechische Großstädte vernebelt. Der Smog kommt von Feuern, mit denen die Griechen ihre Wohnungen heizen. Der Grund: Sie können sich kein Heizöl mehr leisten.

Wir reden hier von Städten wie Thessaloniki und Athen, also nicht irgendwelchen Hinterwäldlerregionen.

Interessant: Während eines Abstechers in Albanien, durften wir in diesem Jahr ähnliche Szenen beobachten. In Albanien verheizt man so ziemlich alles, weil das Land generell große Entwicklungsdefizite aufweißt. So gibt es zum einen große Probleme mit der Stromversorgung und zum anderen beispielsweise keine Mülldeponien, weshalb man kurzerhand vieles im Vorgarten verbrennt oder eben zum Heizen verwendet.

Als ich die griechischen Fotos sah, dachte ich spontan an Albanien. Dort sah man übrigens oft keine hundert Meter auf den Straßen, weil alles vernebelt war.

Der Unterschied (zumindest dachte ich es gäbe ihn) zwischen den beiden Ländern: Im Human Development Index der Vereinten Nationen von 2012 findet sich Griechenland auf Platz 29 der Rangliste und Albanien auf Platz 70.

Um ein Gefühl für das Ranking zu bekommen: Im Feld von Albanien tummeln sich Länder wie Kasachstan oder der Libanon. Um die Griechen herum Länder wie Italien, Luxemburg oder das Vereinigte Königreich.

Für uns Deutsche ist das alles natürlich halb so wild.

Erstens sind die Griechen natürlich selbst schuld. Zweitens wird uns diese Zukunft in Deutschland natürlich auf keinen Fall ereilen.

Happy New Year.!

zum Bericht

Mittwoch, 25. Dezember 2013

INNOVATION: ELEKTROMOBILITÄT

Einige Gedanken zur Elektromobilität in Fahrzeugen als Ersatz des Verbrennungsmotors im Allgemeinen und dessen Konzept als Besitzstandswahrung der Automobilindustrie im Besonderen. Die Fakten müssten nachgereicht werden.

Punkt 1: Ökobilanz des Herstellungsprozesses und Nachhaltigkeit betrachten.

Der Energiespeicher von Elektroautos basiert auf Lithiumakkus, wie man sie auch aus dem Notebook oder Tablet kennt. Die Innovation im Automobilbau:

Viele Akkus zu einem großen Akkupaket zusammenkleben.

Man kennt das Verfahren seit Jahrzehnten aus dem Modellbau, wo Kinder Ihre kleinen Rennflitzer mit solchen Akkupacks (denglisch) betreiben.

Das Problem: Die Herstellung der Akkus erfordert hohe Energiezufuhr und Lithium als Rohstoff.  Lithium ist schon heute nur begrenzt verfügbar und dürfte bei rasant steigender Nachfrage nicht im gewünschten Umfang zur Verfügung stehen. Weiter kann man vermutlich davon ausgehen, dass die Akkus (dem Notebook-Akku folgend) nicht ewig halten und nach einer gewissen Betriebszeit ausgetauscht werden müssten. Was sie bis dahin an Emissionen gespart haben, wird vermutlich spätestens beim Akkutausch wieder reingeholt. Beim Austausch werden schließlich wieder Resourcen für das neue Akkupack verbraucht.

Ich gehe davon aus, dass das Elektroauto im Produktionsprozess mehr Resourcen verschlingt als ein konventionelles Auto. Wenn man die nötigen Resourcen in einem Vergleich in ihrer Wertigkeit und Verfügbarkeit gewichtet, sollte das Ergebnis eigentlich noch schlechter ausfallen.

Punkt 2: Energieversorgung im Betrieb.

Durch die Energiewende wird zum Beispiel in Deutschland für die Grundlastversorgung von Strom auf Kohlekraftwerke als Energieträger gesetzt. Das Kohlekraftwerke alles andere als umweltschonend bezeichnet werden können steht ausser Frage. Um das Auto aufzuladen müssen wir also den Grill anheizen. Sauber, sog I ned.

Punkt 3: Individualverkehrskonzepte in Ballungszentren.

Wenn man sich die Verkehrsentwicklung in Metropolregionen und Mittelzentren anschaut, ist es alles andere als schlau, weiter auf Individualkonzepte zur Fortbewegung zu setzen. Zumindest wenn sie hohen Flächen- und Energiebedarf haben, wie dies beim Auto der Fall ist.  Beides ist schließlich eher Mangelware.

Die Zukunft der Fortbewegung in solchen Umgebungen kann nur aus vernetzten Strukturen, geteilten Resourcen und Mobilitätskonzepten in Gemeinschaftsnutzung bestehen. Andere Konzepte als smart (ha ha ha!) zu bezeichnen ist lächerlich - wobei Mercedes zumindest mal über den Flächenbedarf nachgedacht hat.

Ist es schlau für jeden Bewohner eines solchen Zentrums einen Haufen Blech und Elektronik zur Verfügung zu stellen, der ihn von A nach B bringt, wenn kein Platz zur Lagerung derselbigen, begrenzte Resourcen zum Antrieb und keine weiteren Infrastrukturen (bzw. nur unter immensem Aufwand) zum Betrieb der Einheiten bei steigender Nachfrage implementierbar sind? Um das zu verdeutlichen:

Ist es schlau mehr Parkplätze, breitere Straßen, mehr Tunnels in einem eh schon totverdichteten Metropolraum zu bauen und mehr Resourcen für Bereitstellung und Betrieb von Mobilitätseinheiten zu verschleudern oder darüber nachzudenken, wie man die verfügbaren Resourcen möglichst effizient für alle nutzbar machen kann und die Produktivität unserer Verkehrsinfrastruktur durch andere Ansätze eklatant zu steigern?

Ein Interesse an Indivudalkonzepten können heute eigentlich nur noch deren Nutznießer haben: Das sind die Automobilkonzerne, deren Geschäftsmodell darauf beruht große Stückzahlen von Automobilen an Einzelverbraucher zu verkaufen.

Das dieses Konzept in unseren Megacities die Zukunft der Mobilität sein soll, sollte man eigentlich niemanden ernsthaft erzählen können ohne lautstarkes Gelächter zu ernten. Genau diese Umgebungen, sind aber das erklärte Einsatzziel der Elektroautos. Langstrecke können die schließlich nicht.

Würde man eine volkswirtschaftliche Kosten- / Nutzenrechnung zum Thema Private- vs. Publictransport in Megacities anstellen, dürfte das Ergebnis mehr als deutlich ausfallen.

In meinen Augen wären das die Themen der Zukunft, denen sich die deutsche Industrie stellen sollte um Innovation hervorzubringen und Vorreiter zu bleiben bzw. zu werden. Früher oder später würden alle Industrie- und Schwellenländer vor unserer Türe stehen um von solchen Lösungen zu profitieren.

Das Konzept eines Fahrzeugs das Treibstoff verbrennt um einen einzelnen Menschen fortzubewegen ist schon heute 100 Jahre alt. Da hilft auch der Einbau einer Batterie und die moderne Verpackung nichts.

Das sich die Rahmenbedingungen für Mobilität in diesem Zeitraum signifikant verändert haben, scheint irgendwie niemanden zu interessieren.

Wir haben in unseren Ballungszentren immer weniger Verkehrsfläche je Teilnehmer und Energie wird teurer - lassen Sie uns auf Basis dieser Nachteile Innovation generieren.

Fortschritt? Wem will man das ernsthaft erzählen?

Die Öffnung zu solchen Themen hin wird von den Profiteuren bzw. Verfechtern der Individualmobilität vermutlich verhindert. Und das ist leider genau das Gegenteil von Fortschritt und Innovation - auch wenn man versucht es als solche aussehen zu lassen.

--

p.s. Ich bin nicht der Meinung das Autos sofort verboten werden sollten oder Elektroautos nicht auf den Markt kommen sollten, denke aber das man sich ernsthaft den tatsächlichen Zukunftsfragen stellen könnte. Dort liegt schließlich auch der wirtschaftliche Gewinn und die Jobs von morgen.


Montag, 18. November 2013

BERGUNG VON BRENNSTÄBEN

Die Leute bei Tepco sind wohl doch nicht so verrückt wie es erscheint. Heute beginnen die Bergungsarbeiten der 1.500 Brennstäbe aus dem Abklingbecken in Reaktor 4.

Anscheinend hat Ihnen jemand den Hinweis gegeben, dass die Folgen eines weiteren schweren Erdbebens für Japan nicht die angenehmsten wären, wenn das Becken nicht hält.

Applaus füüüür - Tepco!

Link: Spiegel

Donnerstag, 14. November 2013

WER ZAHLT SAGT AN.

Weil wir schon dabei sind: Wikipedia gibt einen kurzen Überblick zur Herkunft deutscher Parteispenden. Ein repräsentativer Überblick politischer Besitzstandswahrung der Geldelite.



hier: Wikipedia Parteispenden

Mittwoch, 13. November 2013

AFFÄREN BEI CDU UND CSU. EIN KRIMI.

Wer ist des deutschen Liebste und auch mächtigste Partei? Die CDU UND CSU.

Ist es also verwunderlich, dass diese Partei mit Abstand den meisten Dreck am Stecken hat? Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten können, sollten Sie nochmal drüber nachdenken.

Spaßeshalber habe ich mal eine kleine Übersicht aus Affären, Korruptionserscheinungen und Schmier- oder Schwarzgeld Vorkommnissen bei unserer "Volkspartei" zusammengestellt.

Da schlackert man schon mit den Ohren. Los geht´s:

1955 - Spielbankenaffäre I (wohl Intrigen im Machtkampf mit der Bayernpartei, mit Hundhamer, Hanauer)
1967 - HS-30-Skandal (Rüstungsskandal mit Schmiergeld und Strauß, Reppening, Praun u.a.)
1984 - Flick-Affäre (Parteispenden, mit Lambsdorff, Diehl, Friderichs u.a.)
1986 - Antes Skandal (Korruptionsskandel, mit Antes u. a.)
1987 - Barschel Affäre (SPD wird im Wahlkampf mit unlauten Mitteln in Verruf gebracht, mit Barschel, Pfeiffer)
1989 - Spielbankaffäre II (Bereicherung, mit Wilfried Hasselmann)
1993 - Sachsensumpf (Kinderprostituion etc., mit de Maizière, Niemeyer, Röger u.a.)
1993 - Amigo-Affäre (persönliche Vorteilnahme, mit Streibl)
1999 - Die große Spendenaffäre (Parteispenden, Schwarzgeld, Steuerhinterziehung - volles Programm, mit Kohl, Schreiber, Strauß, Schäuble, Sayn-Wittgenstein-Berleburg etc.)
1999 - Die Steuerfahnder-Affäre (Zwangspensionierung von Ermittlern, mit Koch, Weimar, Holzmann)
2002 - Wahlfälschungsskandal Dachau (Manipulation von Wahlzetteln, mit Aechtner, Trifinopoulos u.a.)
2003 - Wahlfälschungs-Affäre (Manipulation parteiinterner Wahlen zur Postenvergabe mit Hohlmeier, Stoiber u. a.)
2006 - Wahlkampfkosten-Affäre (Freie Wähler sollen von der Teilnahme der Wahl abgehalten werden, mit Koch u.a.)
2006 - Gustl Mollath (Zwangsunterbringung wg. Anschludigungen zur Schwarzgeldverschiebung, Merk, Jüptner u. a.)
2010 - EnBW-Affäre (Rückkauf eines Aktienpaketes ohne haushaltsrechtliche Grundlage mit Mappus)
2010 - Stuttgart 21 (Polizeigewalt gegen Kinder, Frauen und Senioren mit Mappus und Hammann)
2012 - Medien-Affäre der CSU (Einflussnahme auf Berichterstattung öffentlich rechtlicher Sender, Söder, Strepp)
2013 - Abgeordneten-Affäre (Bevorteilung von Familienmitgliedern und Freunden, "Briefkastenjobs", mit Spaenle, Merk, Schneider u.a.)
2013 - Blockupy-Frankfurt (Gewaltsamer Eingriff in Demonstration, Gewalt gegen Journalisten, Verletzung der Fürsorgepflicht für Polizisten it Boris Rhein)
2013 - Spendenskandal BMW (Parteispende nach einem VETO gegen verschärfte europäische Abgasnormen für PKW)
noch aktuell (vermutlich verwickelt): BayernLB, Hypo-Alpe-Adria Bank, NSU?,
Elbphilharmonie

Wenn man noch Vergehen von (teilweise schwerer) Wirtschaftskriminalität diverser Parteimitglieder mitzählen würde, fände diese Liste vermutlich lang kein Ende. Auffällig ist ebenso, dass die bayerische CSU bei den Affären überdurchschnittlich vertreten ist. Bayern ist ja auch wirtschaftlich sehr erfolgreich.

p.s. Es gibt eine UN-Konvention gegen Korruption in der Politik, welche von Deutschland nie ratifiziert wurde. Warum denn das?

p.p.s. bestimmt fehlen da noch einige Geschichten..

OPIUMMARKT

Schon interessant. Kurz vor dem amerikanischen Abzug aus Afghanistan steigt der Opiumanbau nochmal auf ein neues Rekordhoch. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Poesie im Mohnfeld


Link zum Spiegel Artikel
Basiswissen: Drogenhandel und Marktvolumen

Dienstag, 12. November 2013

Donnerstag, 7. November 2013

P.S.: KORRUPTION

Zumindest wenn es um Geldwäsche und "Steuervermeidung" geht, sind wir nachgewiesenermaßen Spitze. Wer hätte das gedacht..



Der Schattenfinanzindex platziert uns auf Platz acht der undursichtigen Finanzmarktplätze dieser Erde. Damit rangieren wir gleich nach seriösen Ländern wie der Schweiz, Luxemburg den Caymans oder aber dem Lebanon.

Die USA dürfen in dieser Toplist natürlich ebenfalls nicht fehlen (Plaaaaatz - 6! Yes!).

Freuen wir uns also, dass wir das dreckige Geld dieser Welt nur all zu gern annehmen um uns danach als Saubermänner pikiert abzuwenden. Darauf Champagner und einen neuen SUV!

Bitte entschuldigen Sie. SIE haben sich diesen SELBSVERSTÄNDLICH redlich verdient!

Infos: http://www.financialsecrecyindex.com/

p.s.  Wer sich jetzt frägt was das mit Korruption zu tun hat. Überleg mal wie es dazu kommen kann?